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Liebe Vereinsmitglieder, Partner und Freunde der SG Stahl

Wie doch die Jahre vergangen?

Nun sind wir bereits im 40-zigsten Gründungsjahr von Stahl angekommen, auf das Erreichte können wir stolz sein. Lasse wir deshalb noch einmal kurz Revue passieren, ohne Anspruch auf Vollständigkeit. An einem wunderbaren Altweibersommertag am 25. September 1982 erfolgte die Gründung der BSG (Betriebs-Sport-Gemeinschaft) Stahl Magdeburg Nord. Mit 25 Mitgliedern begann der Sportbetrieb bei Stahl. Ende 1982 waren es bereits 110 Mitglieder in den Sektionen Federball, Ringen, Handball, Fußball und Volleyball sowie 5 Allgemeine Sportgruppen. Siegfried Scherschmidt, Dietrich Kegel, Klaus Skalla und Manfred Klinge waren die Geburtshelfer einer erfolgreichen Entwicklung des Sports bei Stahl.

Am 4. Mai 1984 wurde der Sportgemeinschaft ein wunderbares Vereins- und Kegelobjekt am August-Bebel-Damm durch den damaligen Trägerbetrieb VEB Stahlgießerei Rothensee übertragen. Herzstück waren die 4 modernen Asphalt Kegelbahnen. Herbert Hornauer verdient Dank und Anerkennung, als verantwortlicher Bauleiter der Betriebsdirektion der Stahlgießerei. Seit 1984 war und bis zum heutigen Zeitpunkt die Firma Ahlborn Kegel- und Bowling Bahnbau GmbH Leipzig ein zuverlässiger Partner in den Bereichen Montage, Demontage und Service. 739 Mitglieder in 8 Sektionen und 13 Allgemeine Sportgruppen war unsere erfolgreiche Bilanz vor der politischen Wendezeit 1989. Mit dem Beitritt der damaligen DDR zur BRD am 3. Oktober 1990 begann auch für uns ein völlig neuer Abschnitt bei der Organisation und Durchführung des Sports. Die Bürokratie überrollte uns, Satzung, Eintragung in das Vereinsregister, Registrierung beim Landessportbund, Antragstellungen auf Fördergelder und der Kampf um den Erhalt des Vereins- und Kegelobjektes, um nur wenige der Aufgabenstellungen aufzuzählen. Man kann heute sagen, es ging alles nahtlos, Stillstand war nicht anzutreffen.

Nach der Wegrationalisierung unseres Vereins- und Kegelobjektes in Rothensee und der Inbetriebnahme des Vereins- und Kegelobjektes im Gelände Magdeburger Hafen GmbH waren folgende Probleme zu lösen: Im Zeitraum 1996 bis August 2007 waren 9 Wasserschäden zu verzeichnen, u.a.

- August 2002 Jahrhunderthochwasser / Flutung unseres Vereins- und Kegelobjektes
- Januar 2003 Winterhochwasser
- April 2004 Frühjahrshochwasser

Die Abteilungen Kegeln, Badminton, Rhönradturnen, Fußball, Volleyball und Tischtennis erreichten in Einzel- und Mannschaftswettbewerben solide Ergebnisse. Unsere erfolgreichste Teilnehmerin an überregionalen Meisterschaften war Susi Spiegel aus der Abteilung Badminton. An 1991 errang Susi 51 Medaillen bei Deutschen Meisterschaften, davon 35 Deutsche Meistertitel, eine einmalige Bilanz. Die letzten großartigen Erfolge waren der 3. Platz von Gordon Oethe bei den Deutschen Meisterschaften im Herren C Doppel und der 4. Platz in Einzel. Die Abteilungen Volleyball (1994), Fußball (2005) und Rhönradturnen (2011) wurden aus finanziellen und sportlichen Gründen anderen Vereinen zugeordnet. Mit Fug und Recht können wir sagen, wenn es um den Sport ging, auf die Stahl Mitglieder war immer Verlass.

Ausgehend von der sportpolitischen Verantwortung, sozial handeln und betriebswirtschaftlich führen, waren bisher alle Vorstände der SG bemüht, den Breiten und Freizeitsport mit bestmöglichen Erfolgen zu organisieren. Der Vorstand hat die Finanzen in all den Jahren solide verwaltet. Da waren unsere Finanzvorstandsmitglieder Klaus Demski, Andrea Marquardt, Norbert Sibora und Rolf Götze verantwortungsbewusst tätig.

8 Jahre unter Schirmherrschaft des DTSB der DDR, 32 Jahre dem DOSB der BRD angehörig, ein aufregender und interessanter Zeitabschnitt, der nur durch unermüdlich handelnde Mitglieder gemeistert werden konnte. Dank gilt auch dem Fachbereich Schule und Sport und dem Eigenbetrieb Kommunales Gebäudemanagement der Landeshauptstand Magdeburg, dem LandesSportBund Sachsen-Anhalt, dem Stadtsportbund Magdeburg, der AQB und der GISE der Landeshauptstadt Magdeburg sowie den Stadträten und der Magdeburger Hafen GmbH für die umfassende Hilfe und Unterstützung nach der politischen Wende. Ein Dank auch den Sponsoren.

Eine interessante Sportetappe, mit unzähligen Stolpersteinen, die aber dank unserer aufopferungsvollen verantwortungsbewussten Sportarbeit immer wieder übersprungen wurden.
3 Standortwechsel

- 25. September 1982 bis 25. Juli 1996 Rothensee
- 26. Juli 1996 bis 17. Dezember 2007 Geländer der Magdeburger Hafen GmbH
- ab dem 05. Januar 2008 Milchweg 45

waren Bewährungsproben unserer Sportler, die mit Erfolg gemeistert wurden. Am 5. Januar 2023 sind wir bereits schon wieder 15 Jahre in unserem Vereins- und Kegelobjekt im Milchweg 45. Der Zeitabschnitt nach dem 35-zigsten Gründungsjahr 2017 wurde durch die Corona- Pandemie geprägt. In den Zeiträumen 18. März – 27. Mai, 02. November – 31. Dezember 2020 und 01. Januar – 25. April 2021 wurde der Sportbetrieb eingestellt. 246 Tage ruhte der Sportbetrieb.

Eine Erkenntnis war in diesem Zeitabschnitt erneut: „Wer rastet, der Rostet“, darum gilt es nach dem Motto zu handeln, „Jedermann an jedem Ort, mindestens einmal in der Woche Sport“. Zusammenfassend kann eingeschätzt werden, bei Stahl sind alle Grundlagen vorhanden, um den Sport für jedermann mit Optimismus zu gestalten, vorbildlich arbeitende Sportfunktionäre in den Abteilungen und Freizeitsportgruppen sind das Fundament und der Garant dafür. Mit den besten Wünschen auf weitere erfolgreiche Sportjahre. Vorstand der Sportgemeinschaft Stahl Magdeburg Nord e.V. Magdeburg, 22. Juli 2022

Liebe Vereinsmitglieder, Partner und Freunde der SG Stahl

Auf unserer Delegiertenkonferenz am 13. März 2020 wurden solide Ergebnisse auf dem Gebiet des Breiten- und Freizeitsports ausgewiesen, dafür Dank und Anerkennung unsren 379 Mitglieder sowie den Sportfunktionären in den Abteilungen Badminton, Kegeln-Classic und Tischtennis, 17 Freizeitsportgruppen Kegeln-Classic und 8 Allgemeinen Freizeitsportgruppen.

Nun sind wir bereits im 38 Gründungsjahr von Stahl angekommen, auf das Erreichte können wir stolz sein.

Ein interessanter Zeitabschnitt, mit unzähligen Stolpersteinen, die aber dank unserer aufopferungsvollen verantwortungsbewussten Sportarbeit immer wieder übersprungen wurden.

Auf Grund der „Corona-Pandemie“ wurde der Sportbetrieb im Zeitraum 18. März – 27. Mai, 02.November – 31. Dezember 2020 und 01. Januar - 15. März 2021 eingestellt. Während der Sportruhe wurde erneut die Erkenntnis bestätigt „Wer rastet, der rostet“ Trotz Corona haben wir eine solide wirtschaftliche Grundlage, um die Betriebskosten für das Vereins- und Kegelobjekt und den Sportbetrieb abzusichern.

Unsere Erkenntnis in all den Jahren „ Wirtschafte in der Zeit, dann hast du in der Not“ hat sich bestens bewährt.

Durch eine verantwortungsbewusstes Sportarbeit wurden unsere zu lösenden Hauptaufgaben;

> ausgewogene Finanzlage

> komplexe eigenverantwortliche Bewirtschaftung des Vereins- und Kegelobjektes,

> solide sportliche Ergebnisse auf dem Gebiet des Breiten- und Freizeitsports bestens gemeistert.

Bei Stahl sind alle Grundlagen vorhanden, um den Sport für jedermann mit Optimismus zu gestalten, vorbildlich arbeitende Sportfunktionäre in den Abteilungen und Freizeitsportgruppen sind das Fundament und der Garant dafür.

Man wird nur alt, weil man sich wenig bewegt ,nicht umgekehrt

Auf ein weiteres erfolgreiches Sportjahr September 2021 bis August 2022.

Hartmut Wolfskaempf
1.Vorsitzender

35 Jahre SG Stahl Nord

Liebe Vereinsmitglieder, Partner und Freunde der Sportgemeinschaft Stahl.

35 Jahre Stahl Nord, wie die Jahre doch vergingen

Gründung 1982Lassen wir deshalb noch einmal kurz Revue passieren, ohne Anspruch auf Vollständigkeit. An einem wunderbaren „Altweibersommertag“ am 25. September 1982 erfolgte die Grün-dung der BSG (Betriebssportgemeins.) Stahl Magdeburg Nord. Mit 25 Mitglieder begann der Sport bei Stahl zu pulsieren. Ende 1982 waren es bereits 110 Mitglieder in den 3 Sektionen Federball, Ringen und Volleyball sowie 5 Allgemeine Freizeitsportgruppen.

Dietrich Kegel, Klaus Skalla und Manfred Klinge waren die „Geistigen Schöpfer“, die Geburtshelfer einer erfolgreichen Entwicklung des Sports bei Stahl.

Kegelobjekt 19851985 wurde der Sportgemeinschaft ein wunderbares Vereins- und Kegelobjekt am August- Bebel-Damm durch den damaligen Trägerbetrieb VEB Stahlgießerei / Rothensee übertragen, Herzstück waren die modernen 4 – Asphalt Kegelbahnen. Hier sollte und muss Herbert Hornauer Dank und Anerkennung finden, als Verantwortlicher Bauleiter, im Auftrag des Betriebsdirektor Siegfried Scheerschmidt. Seit 1985 war und ist die Firma Ahlborn Kegel- und Bowlingbahnbau GmbH Leipzig ein zu-verlässiger Partner in den Bereichen Service, Demontage- und Montagearbeiten, vor allem in den Mitarbeitern Helmut Menzel und Gisbert Brand.

Auch daran sollte erinnert werden:

Stahl Nord Wappen739 Mitglieder in 3 Sektionen und 13 Freizeitsportgruppen war unsere erfolgreiche Bilanz unmittelbar vor der politischen Wendezeit.

Mit der politischen Wende, dem Beitritt der damaligen DDR zur BRD am 3. Oktober 1990, begann auch für uns ein völlig neuer Abschnitt bei der Organisierung und Durchführung des Sports. Die Bürokratie überrollte uns, Satzung, Eintragung in das Vereinsregister, Registrierung beim LandesSportBund, Antragstellungen auf Fördergelder und der Kampf um den Erhalt des Vereins- und Kegelobjektes, um nur wenige der neuen Anforderungen zu nennen.

Man kann sagen, es ging alles nahtlos auf dem Gebiet des Sports, Stillstand war nicht anzu-treffen. Anerkennung gilt unseren Sportkameraden bei der Bewältigung und Lösung solcher Aufgaben nach der Wendezeit

Die Abteilungen Kegeln, Rhönrad Turnen, Badminton, Fußball, Volleyball und Tischtennis erreichten in Einzel- und Mannschaftswettbewerbe solide Ergebnisse. Unsere erfolgreichste Teilnehmerin an überregionalen Meisterschaften war Susi Spiegel aus der Abteilung Badminton. Ab 1991 errang Susi 51 Medaillen bei Deutschen Meister-schaften, davon 35 Deutsche-Meister-Titel, eine einmalige Bilanz. Die Abteilungen Volleyball (2004), Fußball (2005) und Rhönrad Turnen (2011) wurden aus finanziellen und sportlichen Gründen anderen Sportvereinen zugeordnet.

Eine lebendige, demokratische Gesellschaft braucht auch Sportler, die bereit sind, für die Ge-sellschaft Verantwortung zu übernehmen. Mit Fug und Recht können wir sagen, wenn es um den Sport ging, auf die Stahl Mitglieder war immer Verlass. Ausgehend von der sportpolitischen Verantwortung, sozial handeln und betriebswirtschaftlich führen,waren bisher all die Vorstände der SG Stahl bemüht, den Breiten- und Freizeitsport mit bestmöglichen Erfolgen zu organisieren. Der Vorstand hat die Finanzen in all den Jahren treuhänderisch verwaltet, insbesondere Kassenführung, wirtschaftliche Mittelverwendung, sachlich richtige Erfassung der Ausgaben und Übereinstimmung mit dem Haushaltsplan. Da waren unsere Finanzleute Klaus Demski, Andrea Marquardt, Norbert Sibora und Rolf Götze, verantwortungsbewusst tätig.

8 Jahre unter Schirmherrschaft des DTSB der DDR, 22 Jahre unter der Schirmherrschaft des DOSB der BRD, ein aufregender, interessanter Zeitabschnitt, der nur mit solchen Mitstreitern wie Klaus Skalla, Norbert Sibora, Harald Schweiger, Ingbert Keller, Günter Riecke, Werner Fieker, Horst Schneider, Werner Woithe, Lothar Wenzlaff, Petra Richter, Fritz Stropp, Rainer Kleemann, Werner Duckstein, Frank Siegemund, den beiden ehemaligen Geschäftsführern, der Olympiasiegerin im Weitsprung Angela Voigt (Schmahlfeld) und Rolf Schlüter, den unermüdlich handelnden Funktionären in den Abteilun-gen und Freizeitsportgruppen. gemeistert werden konnte.

Dank gilt auch dem Fachbereich Schule und Sport unserer Landeshauptstadt Magdeburg, dem Eigenbetrieb Kommunales Gebäudemanagement der Landeshauptstadt, dem Stadtsport-bund Magdeburg und dem Landessportbund Sachsen-Anhalt sowie den Ratsmitgliedern im Stadtrat sowie der Magdeburger Hafen GmbH für die allumfassende Hilfe und Unterstützung nach der politischen Wende bis heute.

Fakt ist, die SG Stahl war in einem kurzen Zeitabschnitt bestens im „Vereinten Deutschland“ angekommen. Eine Erkenntnis war aber auch “Wer nicht kämpft, der hat schon verloren“. Ein Dank den Sponsoren, ohne ihre finanzielle Unterstützung wäre manches nicht möglich gewesen.

Mit den arbeitsmarktpolitischen Fördermaßnahmen, von ABM bis Bürgerarbeit, wurden helfende Projekte zur Unterstützung des Breiten- und Freizeitsports, insbesondere bei der eigenverantwortlichen komplexen Verwaltung und Bewirtschaftung unseres Vereins- und Kegelobjektes, geschaffen. Helfend dabei, vor allem eine vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit mit der AQB Magdeburg, (Gemeinnützige Gesellschaft für Ausbildung, Qualifizierung und Beschäftigung mbH) Dank gilt auch den Familienangehörigen unserer Mitglieder, für das Verständnis, wenn insbesondere die Wettkampfsportler an den Wochenenden auf Reisen waren.

Dank unserer verantwortungsbewussten Führungs- und Leitungstätigkeit, das Vorhandensein bestmöglicher Voraussetzungen in Durchführung des Trainings-, Wettkampf- und Übungsbe-triebes, kann mit Fug und Recht gesagt werden, unsere 394 Mitglieder in den Abteilungen Badminton, Kegeln und Tischtennis, in den 17 Freizeitsportgruppen Kegeln und 7 Allgemeinen Freizeitsportgruppen können erfolgreich die Gegenwart gestalten und mit Optimismus in die Zukunft blicken.

Die Worte GutsMuths, die er vor über 150 Jahre, seinen Zeitgenossen mit auf dem Weg gab

„Nicht wurzeln, wo wir stehen, nein weiter schreiten“

werden auch weiterhin Richtschnur unserer Sportarbeit sein.

Und zum Schluss auch noch Gedanken für die Gegenwart und Zukunft. Das Zeitalter der Ichlinge geht zu Ende. In Krisenzeiten ist kein Platz mehr für Egoisten. Gefragt ist ein neues Wir – Gefühl, mehr Zusammenhalt und Zusammenarbeit zwischen den Sportvereinen. In Zeiten knapper werdender Ressourcen, zum Beispiel durch den Rückgang öffentlicher Mittel, sind wir alle wieder mehr auf das - Gemeinsame – angewiesen. Die Vernetzung zwischen Sportvereine eröffnet dabei vielfältige Chancen. In der Vernetzung mit ausgewählten Vereinen stecken Reserven, die wir noch stärker beachten und nutzen sollten.

Mit den besten Wünschen, auf ein erfolgreiches Sportjahr.

Hartmut Wolfskaempf
1. Vorsitzender